Australien

Sydney – die größte Stadt Australiens

By on 7. Oktober 2018

Was soll ich sagen? Sydney! Es ging nach Sydney – DIE Weltstadt. Ich hatte einen Haufen Erwartungen. Im Laufe der letzten Jahre habe ich gemerkt, dass ich nicht zu große Erwartungen von gewissen Orten haben darf. Leider hat es auch in Sydney nicht geklappt. Ich war am Ende ein klein wenig enttäuscht. Trotzallem ist es eine wundervolle Stadt mit dem weltberühmten Opera House, einem schönen Hafen und schönen Stadtstränden. Vielleicht bin ich auch mittlerweile einfach eher der Naturmensch geworden.

Transfer

Am Flughafen angekommen bin ich mit dem Redy2Go Airport Transfer Bus ($ 42 Hin- und Rückweg; $ 22 One-way) in die Stadt gefahren. Ich wurde direkt am Hostel rausgelassen – das war super mit dem ganzen Gepäck. Wenn ihr allerdings Sonntags an- oder abreist kostet die Bahn zum Flughafen nur $ 2,80 – das lohnt sich defintiv. In Sydney und Umgebung wird das Kartensystem Opal verwendet, die nach Belieben aufgeladen werden kann. Sie ist kostenlos und kann am Bahnhof in verschiedenen Getränke Shops geholt und aufgeladen werden. Für weitere Aufladungen sind die Automaten im Bahnhof praktisch. Dann gilt das Prinzip, wie in fast allen weltweiten Städten (außer natürlich Deutschland): Karten am Eingang auf die entsprechende Fläche legen, dann öffnet sich die Tür in den Bahnbereich und an der Endstation genau das Gleiche, damit man wieder raus kommt. Eine Fahrt vom Hauptbahnhof  nach Circular Quay (Hafen) hat ungefähr $ 3,40 gekostet. Man ist in 15 Min. dort hingefahren vom Hostel.

Unterkunft

Ich habe mit meiner Reisebegleitung im Hostel „The Village Broadway“ übernachtet. Für 21 € die Nacht kann man eigentlich nichts sagen. Das Bad hätte ein klein wenig sauberer sein können. Ansonsten kommt es doch oft darauf an wer mit im Zimmer schläft. Wir hatten ein gemischtes 4er Zimmer und waren eigentlich sehr zufrieden. Unter den Betten gab es Boxen zum Verstauen und Abschließen der privaten Sachen. Die Küche war oben auf der Roof-top Terrasse. Die Küche wird von den Angestellten am Ende des Tages gereinigt und abgeschlossen. Wer sein eigenes Geschirr nicht abwäscht wird ermahnt. Es gibt zwei Kühlschränke und sonst noch einiges an Stauraum, also völlig in Ordnung für ein Paar Tage Sydney. Für einen längeren Aufenthalt würde ich es nicht unbedingt empfehlen, das ist aber Typ-Sache. Neben dem Hostel befindet sich ein großes Kaufhaus – das Broadway – dort findet man Apotheken, Ärzte, Drogeriemärkte, Restaurants, Shopping Stores und Lebensmittelmärkte. Bis zum Hauptbahnhof benötigt man knapp 15 Min.

 

Aktivitäten

Hauptattraktion ist vermutlich das Opera House und die Harbour Bridge. Ihr könnt sogar einen Bridge Climb machen und dann Hafen von ganz oben bestaunen. Am besten reserviert ihr euch dafür aber einen Zeitraum im Voraus. Ich bin ganz normal über die Brücke gelaufen, was auch wirklich wunderschöne Aussicht beschert. Auf der anderen Seite angekommen findet man tolle Spots, um das Opera House zu fotografieren. Von dort aus kann man dann auch mit dem Boot innerhalb von 2 Minuten zurück auf die andere Hafenseite fahren. Am Hafen kann ich euch die Bar Portobello empfehlen. Ich habe dort einen leckeren Peach Cider getrunken für Stolze $ 9,50.

Ein weiteres Highlight meiner Reise waren die Blue Mountains. Am besten kommt man mit dem Fernzug dorthin (Gleis 1-3 nach Katoomba). Angekommen in Katoomba ging es auch gleich weiter mit dem Bus 686 zum Echo Point der Blue Mountains. Dies ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung durch die Bluemountains. Wollt ihr die Wasserfälle bestaunen steigt ihr am besten schon in Leura aus. Zu meiner Reisezeit im Dezember, waren diese leider schon sehr ausgetrocknet.

Ich lief also Richtung Scenic World, eine Touristenattraktion in den Bergen. Dort kann man die steilste Standseilbahn der Welt fahren oder durch den Regenwald zu einer Kohlegrube wandern. An der Scenic World Seilbahn vorbei gelaufen kommt ihr zu einem wunderschönen Wasserfall – dafür müsst ihr allesdings einige Stufen nach unten laufen. Von dort aus kommt ihr direkt zu einem Bus Stop an der Straße, der euch zurück an den Bahnhof führt. Ich habe knapp $ 6 für die 2 Stunden Zugfahrt bezahlt. Auch hier gilt: Fahrt ihr Sonntags zahlt ihr nur $ 2,80.

Es gibt auch einige Strände in Sydneys Umgebung. Ich fuhr an den berühmten Stadtstrand ‚Bondi Beach‘. Mit dem Zug T4 fahrt ihr nach Bondi Junction, steigt um auf den Bus 333 nach Bondi Beach. Das kostete ca. $ 2. Dort könnt ihr die Strandpromenade schön entlang laufen, es gibt dort einige Shops und Restaurants.

Rechts vom Strand geht es zum berühmten Restaurant ‚Icebergs‘. Dort vorbei kommt ihr schon auf den wunderschönen Coastal Walk entlang der Klippen. Auf dem Weg findet man einige Surfer Strände und tolle Foto – Spots. Zum Schwimmen sind die Strände leider nicht wirklich geeignet, aufgrund der hohen Wellen. Vielleicht ist es aber auch Jahreszeit abhängig. Es auch viele Parks an den Stränden, wo man kostenlos grillen kann. In der Nähe vom Bondi Beach kann ich euch einen richtig geilen Burger Laden empfehlen und zwar Bonditony’s Burger Point. Ein absolutes Muss.

 

Wart ihr auch schon einmal in Sydney? Dann erzählt mir gern von euren Erfahrungen.

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Michelle
Hessen/Deutschland

Hey, mein Name ist Michelle. Ich habe - gemeinsam mit meinem Freund Christoph - die Leidenschaft des Reisen entdeckt. Ich möchte euch gerne Tipps für eure nächste Reise geben und euch mit meinen Reisezielen inspirieren. Ganz wichtig: jeder hat andere Vorstellungen vom Reisen - sei du selbst und lass dir nichts aufzwingen. Viel Spaß beim Lesen!

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