Australien

Melboune – die australische Metropole

By on 17. Juli 2018

Als Hauptstadt des Bundesstaates Victoria ist Melbourne die zweitgrößte Stadt des australischen Kontinents. Melbourne ist ziemlich multikulturell und besteht zum größten Teil aus Einwanderern verschiedenster Nationen. Als erster Stopp meiner Australien Reise der perfekte Ort, um erst einmal anzukommen. Ich berichte euch von den Highlights dieser wunderbaren Stadt, in der ich mich auf Anhieb zu Hause gefühlt habe.

Reine Flugzeit hatte ich 22 h. Das Jetlag war nach über 26 h auf den Beinen erst einmal heftig. Ich hatte solche Kreislaufprobleme, dass ich erst einmal für 2-3 Stunden schlafen musste am Nachmittag. Das war das Beste was ich machen konnte, denn seit dem hatte ich keinerlei Beschwerden mehr in Australien.

Optimale Transportmittel in der Stadt

Was einfach super gut geregelt ist, sind die optimalen Transportmöglichkeiten. Vom relativ weit entfernten Flughafen kommt man mit dem Skybus per Oneway Ticket zum Hostel/Hotel für $19 mit einem Umstieg an der Southern Cross Station. Man wird direkt vor der Tür herausgelassen, was einfach genial ist, wenn man viel Gepäck dabei hat.

Für eine kleine Sightseeing Tour ist die sogenannte City Circle Tram*perfekt, denn sie ist im inneren Stadtgebiet komplett kostenlos und nur wenn man weiter raus fahren möchte, kostet es weniger australische Dollar. Die Karte, die man für die restlichen Fahrten benötigt ist an den zahlreichen Automaten erhältlich und kostet einmalig $ 6 und ist aufladbar. Die Strafen für Schwarzfahren sind übrigens sehr, sehr hoch.

Telefonie und Internet

Mir ist es immer wichtig eine regionale SIM Karte zu besitzen, die ich vor allem im Notfall benutzen kann. Ich habe lange überlegt welche Handykarte ich nehmen soll und ob ich vor Ort oder von zu Hause aus eine kaufen soll. Ich sag euch: kauft keine in Deutschland! Wer viel wert auf gutes Netz in ganz Australien legt sollte eine SIM Karte des Netzes Telstra kaufen.

Ich besorgte mir im nächstgelegenen ALDI eine Prepaid Karte (ALDI Mobile Card) und buchte mir einen passenden Tarif dazu (Value Pack XL)*. Bei mir waren es somit $ 45 für die eigentliche Karte plus $ 35 für 10 GB Internet. Das Paket ist 1 Monat gültig ab Kauf. Man hat auch 200 Freiminuten, um in 15 verschiedene Länder zu telefonieren – unter anderem Deutschland.

St. Kilda – Erholungsgebiet, Pinguine und Partyviertel

Was glaube ich jeden Touristen nach St. Kilda zieht ist der Strand. Er ist nicht spektakulär, aber dafür stadtnah und die Umgebung ist wunderschön. Vom kleinen Hafen hat man einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Melbourne. An der Strandpromenade gibt es tolle Bars und Restaurants, zum Teil aber relativ hochpreisig.

Ein absolutes Highlight in St. Kilda sind die kleinen Pinguin Kolonien, die am Abend zurück zu ihrem Schlafplatz kommen.  Man kommt den unglaublich kleinen Tieren sehr nah, sollte somit aber auch behutsam damit umgehen, leise sein und keine Fotos mit Blitz machen. Es ist ein wellengeschützer Bereich hinter dem wunderschönen Little Blue Restaurant, wo die Pinguine ihre Nester zwischen den Felsen und unter den Stegen haben. Die Uhrzeit für die größte Wahrscheinlichkeit einen Pinguin zu sehen ist meist gegen 19 Uhr zur Dämmerung. Auf Pinguin Island findet man eine etwas größere Kolonie der Pinguine, jedoch spart man sich in St. Kilda  Zeit, Geld und Touristenmassen.

Übrigens gibt es in der Nähe des St. Kilda Beach auch einen kleinen Freizeitpark, den ‚Luna Park‘ mit 2 Achterbahnen, der wohl ganz süß sei. Ich selbst war dort nicht.

 

Melbourne Zoo – keine Reise wert

Etwas voreilig war ich mit dem Besuch eines Zoos. Eigentlich bin ich in Deutschland kein Fan von eingesperrten Tieren in kleinen, schmutzigen Gehegen. Ich dachte die Australier seien dem Tierwohl etwas mehr ausgerichtet. Dem war nicht so. Zumindest nicht in diesem Zoo. Kleine Gehege, total unübersichtlich, wenig australische Tiere. Und das für einen stolzen Preis von $ 36.

 

Great Ocean Road & eines der meist fotografierten Sehenswürdigkeiten Australiens

Ein Tagestrip entlang der Great Ocean Road ist ein absolutes Must See im Süden Australiens. Sie ist 243 km lang und verläuft zwischen Torquay und Allansford an der Küste entlang.  Vorbei an den schönsten Stränden, Buchten und Orten ging es westlich von Apollo Bay durch den Great-Otway-Nationalpark, der von Regenwäldern geprägt ist. Auf der kompletten Strecke ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß Koalas in freier Wildbahn anzutreffen.

Im weiteren Verlauf befindet sich der Port-Campbell-Nationalpark, die einige der beeindruckendsten Küstenlandschaften der Welt beherbergt. Die Felsformationen die durch Küstenerosionen entstanden sind, sind unter anderem die 12 Apostel, Loch Ard Gorge, The Grotto und Razorback. Auf dem kompletten Weg ist sehr oft Buschbrandgefahr, welche durch Straßenschilder angezeigt wird.

Wir zahlten für einen Mittelklassewagen $ 109 in einer 3er Gruppe, sowie $ 51 für einen vollen Tank. Die Parkplätze in MEL sind mit bis zu $ 30 für 24 h ziemlich teuer. Nachts kann man dafür kostenlos an der Straße parken (ausgewiesene Parkplätze), wenn man morgens um 6 Uhr schon wieder weiterfährt, so spart man sich den teuren Nachttarif von über $ 20 in den Parkhäusern.

Dauer der Reise von Melbourne zu den 12 Apostel waren ca. 4 h über die Great Ocean Road bei knapp 275 km, auf Grund der kurvigen Straßen, wo man teilweise nur 60 km/h fahren kann. Zurück fuhren wir über den Highway und benötigten eine ganze Stunde weniger.

 

 

Das Hostel ‚Green Backpackers‘

Eine sehr günstige und zentrale Unterkunft ist das Green Backpackers Hostel im Herzen von Melbourne. Wer wie ich noch nie in einem Hostel geschlafen hat erleidet erst einmal einen absoluten Schock. Aber ich kann euch sagen, man gewöhnt sich an alles. Ich habe in einem 6-Bett Zimmer geschlafen, welches lediglich ein Waschbecken als weitere Ausstattung enthielt. Es gab Gemeinschaftsbäder für Männer und Frauen mit jeweils 5 Duschen und 5 Toiletten nebeneinander. Wichtig: bringt euch Flip-Flops für die Dusche mit und Desinfektionstücher für die Toiletten, dann ist alles halbwegs erträglich. Die Zimmer waren eigentlich relativ sauber und Waschmaschinen gab es dort auch. Eine Runde Wäsche waschen kostete dort übrigens nur $ 3. Aufgehängt habe ich die Wäsche mit meiner Reisewäscheleine.

Ich habe zum Schlafen immer meinen Hüttenschlafsack von Cocoon* dabei, der selbst in heißen Urlaubsländern genial ist. Die Küche war total überfüllt, aber nachdem ich in einigen Hostel geschlafen habe, kann ich sagen, sie war relativ sauber. Super ist die riesige Dachterrasse, auf der abends schwer gefeiert wird. Durch die zentrale Lage ist es eigentlich ein echt gutes Hostel für den Preis.

 

Fazit: 5 Tage Melbourne und ich habe mich total verliebt. Ich mag eigentlich keine riesen Städte, aber diese Stadt muss man einfach lieben. Es gibt noch so viel mehr zu entdecken… seien es die vielen leckeren Restaurants, tolle Konzerte oder die wunderschön angelegten Parks. Es ist definitiv eine Reise wert.

 

Wart ihr auch schon in Melbourne? Dann schreibt mir gerne.

 

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Michelle
Hessen/Deutschland

Hey, mein Name ist Michelle. Ich habe - gemeinsam mit meinem Freund Christoph - die Leidenschaft des Reisen entdeckt. Ich möchte euch gerne Tipps für eure nächste Reise geben und euch mit meinen Reisezielen inspirieren. Ganz wichtig: jeder hat andere Vorstellungen vom Reisen - sei du selbst und lass dir nichts aufzwingen. Viel Spaß beim Lesen!

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